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Deutsche Postbank "reduce"


05.05.2009
SEB

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der SEB, Manfred Jakob, bewertet die Aktie der Deutschen Postbank (ISIN DE0008001009 / WKN 800100) im aktuellen "AnlageFlash" mit "reduce".

Die führende deutsche Retailbank habe für Q1 heute Morgen ein gemischtes Bild abgeliefert. Die Zahlen seien zwar teils besser als erwartet gewesen, aber der Ausblick sei von Vorsicht geprägt. Vor Steuern habe die Deutsche Postbank (DPB) wegen weiterer Belastungen aus der Finanzkrise einen Verlust von 91 Mio. EUR (nach +168 Mio. EUR) hinnehmen müssen. Unter dem Strich hätten nur dank einer Steuergutschrift schwarze Zahlen geschrieben werden können. Der Zinsüberschuss habe sich um 13,6% auf 633 Mio. EUR verbessert.

Der Provisionsüberschuss sei um 14,2% auf 308 Mio. EUR gefallen, was unter den Prognosen gelegen habe. Hier habe sich zum einen die Kundenzurückhaltung im Wertpapier- und Versicherungsgeschäft niedergeschlagen. Zum anderen seien auch niedrigere Erträge im Transaction Banking zu verzeichnen gewesen. Das Handelsergebnis habe mit 107 Mio. EUR tiefer im Minus als erwartet gelegen. Die Risikovorsorge sei weiter auf 124 Mio. EUR aufgestockt worden. Das Haus befürchte, dass im Wege der tiefen Rezession die Risikovorsorge im Jahresverlauf - vor allem im Ausland - weiter erhöht werden müsste.


Insgesamt habe die Deutsche Postbank gewarnt, dass die Marktbedingungen weiterhin eine Herausforderung darstellen würden. Vor allem das inzwischen deutlich gesunkene Zinsniveau dürfte sich in der Folgezeit belastend auf die weitere Entwicklung des Zinsüberschuss auswirken. Die Kernkapitalquote liege bei 7,2% (nach 7,4% Ende 2008). Die Postbank fasse dank der Konzentration aufs Retailgeschäft zwar wieder Tritt, doch die Rezession dürfte in nächster Zeit ihre Spuren in der Bilanz hinterlassen. Man bestätige vorerst das bisherige Kursziel von 15 EUR.

Aus Sicht der technischen Analyse sollte sich die Erholung bei der Deutsche Postbank-Aktie fortsetzen, so Andreas Klähn, technischer Analyst der SEB. Der steile Abwärtstrend sei aufgelöst worden und die mittelfristige Aufwärts-Bewegungsdynamik sei intakt. Zudem würden die Overbought/Oversold-Indikatoren noch kein Überkauft-Szenario zeigen. Auf die erste Hürde treffe die Aktie bei der fallenden gleitenden 52-Wochen-Durchschnittslinie, die bei aktuell 18,38 EUR verlaufe.

Das theoretische Erholungspotenzial sei aber noch weitaus größer. Schließlich habe die Aktie im Juni des letzten Jahres noch bei 64 EUR notiert. Schaffe es die Aktie, die Hälfte des Verlustes wieder wettzumachen, liege das Erholungspotenzial bei Kursen um die Widerstände bei 31,50 EUR/34,50 EUR/36,69 EUR. Wer Geduld mitbringe, sollte erste Käufe in Aktien der Deutschen Postbank tätigen.

Aus fundamentalen Gesichtspunkten stufen die Analysten der SEB die Aktie der Deutschen Postbank mit "reduce" ein. (Analyse vom 05.05.2009) (05.05.2009/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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